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October 2019, German
20×26 cm, 220 pages, 43 b/w and 117 color ill., softcover
ISBN 978-3-95679-504-6
Design
Daniela Burger
Copublisher
Haus der Kulturen der Welt
Status
Available

Lassen sich die ethnologischen Beobachtungen und Empfindungen eines deutschen Schriftstellers zu afro-diasporischen Kulturen „restituieren”? Welche Möglichkeiten eröffnet und an welche Grenzen stößt der Einsatz von Selbstreflexion und schwuler Sexualität als Forschungswerkzeuge?


Seit 2017 ist das Ausstellungs- und Publikationsprojekt Hubert Fichte: Liebe und Ethnologie diesen Fragen entlang Hubert Fichtes Romanzyklus Die Geschichte der Empfindlichkeit nachgegangen. Fasziniert von afro-diasporischen Künsten und Religionen bereiste Fichte (1935–1986) Städte wie Salvador da Bahia, Santiago de Chile, Dakar, New York und Lissabon. Im Rahmen des Projekts wurden in diesen Städten Übersetzungen aus der Geschichte der Empfindlichkeit zur Grundlage kritischer Rezeptionen vor Ort und neuen künstlerischen Arbeiten. Die Berliner Abschlussausstellung Liebe und Ethnologie – die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte) im Haus der Kulturen der Welt präsentiert diese Rückspiegelungen vor dem Hintergrund des Verhältnisses von Ethnologie und ästhetischer Avantgarde in der BRD der Nachkriegszeit.


Die vorliegende Publikation versammelt Essays, künstlerische Textbeiträge sowie ein Glossar, das in Kurzeinträgen Hubert Fichtes theoretisches Vokabular beleuchtet. Diese werden ergänzt um die kuratorischen Statements der vergangenen Projektstationen in Salvador da Bahia, Rio de Janeiro, Santiago de Chile, Dakar, New York und Lissabon sowie um mehrere umfangreiche Bildstrecken, die die künstlerischen Arbeiten der Ausstellung im HKW abbilden.